FinanzPlan PRO v0.4 PAID · BAUSTUFE 3
Analyse-Modell:
Detailstufe:

FinanzPlan PRO

Analyse-, Planungs- und Forschungs-Terminal — Risiko · Markt · Standort · Konkurrenz · Produktlebenszyklen · gekoppelte Einflussstränge

Die kostenpflichtige Erweiterung zum FinanzPlan Austria. Während die Free-Version die reine Finanzrechnung abbildet, macht PRO das Greifbar-Machen des Unbekannten zum Werkzeug: all die Einschätzungen, die man bei einer Gründung oder beim Schreiben eines Businessplans eigentlich nicht hat — Marktgröße, Wettbewerbsdruck, Standortqualität, Produktlebensdauer, Risiken — werden hier strukturiert angenähert, begründet und durchgerechnet.

Jede Einschätzung ist konfigurierbar und verlangt eine Begründung sowie eine Konfidenz-Angabe (niedrig/mittel/hoch) — keine Scheingenauigkeit. Einzelne Stränge lassen sich koppeln, sodass sich Faktoren gegenseitig beeinflussen, oder sperren (Lock), damit ein gesetzter Wert nicht mitwandert. Methodisch fundiert (Porter Five Forces, TAM/SAM/SOM, Produktlebenszyklus-/Adopter-Modell, Monte-Carlo-Annäherung), aber bewusst praxisnah statt rein theoretisch.

⚠️ Baustufe 1 dieser Vorschau enthält die Analyse-Module M1–M4 und die Kopplungs-Engine. Stakeholder-Dossiers (Bank/Förderung), Zielgruppen-Modi (Schule/Ausbildung/Forschung), Businessplan-Volltext, Übernahme-Assessment und Unternehmertyp-Matching folgen in späteren Baustufen.
Methodik: Porter, Competitive Strategy (1980/2008) · TAM-SAM-SOM · Produktlebenszyklus & Adopter-Modell · Monte-Carlo-Simulation. Alle Daten lokal gespeichert, keine Übertragung.
LIZENZ: kommerzielle Nutzung nur nach Vereinbarung.
FinanzPlan PRO · Thomas Schüller / Syntagma Forschung Wien · ORCID 0009-0003-9799-6747 · forschung@tschueller.com
00Rahmen & AnnahmenBasis aller Annäherungen
aus Free-Plan importierbar; Basis für SOM-Plausibilisierung
Annäherungen sind Schätzungen mit Begründung, keine Prognosen. Ziel ist, das Unbekannte verhandelbar und vergleichbar zu machen — Werte später schrittweise schärfen. Über „↧ Free-Plan laden" lassen sich Umsatz/Branche aus einem FinanzPlan-Austria-Export übernehmen.
VVorhaben-TypForm des Vorhabens bestimmt die Maske
Eine Neugründung, eine Betriebsübernahme (z. B. Trafik), ein Geschäftsverkauf oder eine Nachfolge haben völlig unterschiedliche Kennzahlen. Wähle die Form — die passenden Zusatzfelder erscheinen darunter. Die normale Finanzplanung (Umsatz, Kosten, GuV …) gilt für alle Formen gleichermaßen; hier kommen nur die formspezifischen Aspekte dazu.
M1Marktgröße — TAM / SAM / SOMMethode: Top-Down + Bottom-Upadressierbarer Markt
geografisch/segmentbedingt erreichbar
Jahr-1-Marktanteil, konservativ
TAM / SAM / SOM
TAM = potenzielle Kund:innen × Ø-Jahresumsatz. SAM = TAM × erreichbarer Anteil. SOM = SAM × gewinnbarer Anteil. Der SOM ist die Brücke zur Umsatzplanung im Free-Tool.
M1Wettbewerb — Porter Five ForcesBranchenattraktivitätje Kraft 1 (schwach) – 5 (stark)
Branchenattraktivität
Hohe Kräfte = hoher Wettbewerbsdruck = geringe Attraktivität. Attraktivität invertiert den Mittelwert der fünf Kräfte (5 = sehr attraktiv, 1 = sehr unattraktiv). Jede Kraft braucht eine Begründung.
M1Kundensegmente
Wer kauft, wie wertvoll, wie teuer zu gewinnen
Deckungsbeitrag je Segment ≈ (Ø-Umsatz − variable Kosten) × Größe − Gewinnungskosten. Hilft, lohnende von aufwandslastigen Segmenten zu trennen.
M2Produktlebenszyklen
standhaft · Trend · kurzlebig
Lebenszyklus-Verlauf (relativer Umsatzindex)
Jedes Produkt bekommt eine Phase (Einführung→Wachstum→Reife→Sättigung→Rückgang) und einen Typ. Typ und Phase erzeugen eine Verlaufskurve, die als Multiplikator auf die Umsatzplanung wirken kann (Kopplung möglich). Standhaft = flache lange Reife; Trend = steiler Anstieg, früher Rückgang; kurzlebig = Spitze + schneller Abfall.
M2Geschäftstyp-Bewertungeinfach & rentabel ↔ kleinteilig & aufwandslastig
Geschäftstyp-Index
Bewertet, ob ein Geschäft strukturell „leicht" (hoher Ertrag je Vorgang, wenig Stückzahl, wenige Retouren/Probleme) oder „mühsam" ist (viele Kleinvorgänge, hohe Retouren, viel Arbeit für wenig Ertrag). Hoher Index = vorteilhafte Struktur.
M3Standort-Scoring
gewichtete Kriterien
Gewichte gelten für alle Standorte (Summe wird normiert). Jeder Standort wird je Kriterium 1–5 bewertet; der gewichtete Gesamtscore macht Standorte vergleichbar.
M3Markterweiterung / Neustandort — Ja · Nein · Womit Begründungspflicht
5 = viel Luft, 1 = am Limit
5 = sehr stark (spricht dagegen)
Erweiterungs-Score
M4Risiko-Engine — Erwartungswert & Monte-Carlo
Annäherung über Simulation
aus Free-Plan; Risiken werden davon abgezogen
Verteilung des risikobereinigten Ergebnisses (Monte-Carlo)
Je Risiko: Eintrittswahrscheinlichkeit (%) und Schaden als Min/Wahrscheinlich/Max (Dreiecksverteilung). Die Simulation zieht pro Durchlauf für jedes Risiko Eintritt + Schadenshöhe und bildet die Ergebnisverteilung. Ausgewiesen: Erwartungswert, Median, P10/P90, Verlustwahrscheinlichkeit.
KKlassiker-Kennzahlenmodular zuschaltbarBreak-Even · Amortisation · Deckungsbeitrag

Deckungsbeitrag & Break-Even-Menge

aus Kostenplan übernehmbar
Kosten-Erlös-Verlauf bis Break-Even

Break-Even in Umsatz (Deckungsbeitragsquote)

Anteil vom Umsatz, der nach variablen Kosten bleibt

Amortisation & ROI einer Investition

zusätzlicher Cashflow durch die Investition
Kopplungen & Sperren
Faktoren beeinflussen einander
Eine Kopplung verknüpft einen Quell-Faktor mit einem Ziel-Faktor über ein Gewicht: Ändert sich die Quelle, verschiebt sich das Ziel anteilig. Ein Lock 🔒 auf einem Faktor friert ihn ein — er wird von Kopplungen nicht mehr verändert (manuell gesetzte Werte bleiben stabil). So lassen sich Abhängigkeiten modellieren und gezielt entkoppeln.
Sperren (Locks):
Kopplungsgrad global skalierbar. Quell-/Ziel-Faktoren in Baustufe 1: Marktattraktivität, SOM-Anteil, Geschäftstyp-Index, Standort-Score, Risiko-Last, PLC-Multiplikator. Weitere Faktoren in späteren Baustufen.
ΣSynthese / Gesamtbildalle Stränge zusammengeführt
Profil-Radar (0–100)
DStakeholder-Dossierzielgerichtet zuschneidenBank · Förderung · Investor · Businessplan
Fertige Ausgabe-Profile, zugeschnitten auf den jeweiligen Leser. Das Dossier zieht die Analyse-Daten automatisch ein, prüft leserspezifische Pflichtkriterien (Ampel) und markiert fehlende Pflichtangaben. Freitextfelder ergänzen das, was die Analyse nicht liefert (Team, Sicherheiten, Innovationsgehalt …). Über „🖨 Drucken" entsteht die druckfertige Fassung (nur das Dossier wird gedruckt).
Bereit